Bei einem Klimaservice in unserer Werkstatt in Hamburg prüfen wir das Klimasystem in Ihrem Fahrzeug. Sollte dem System Kältemittel fehlen so ersetzen wir die nötige Menge nach Herstellerangaben. Dies sind im Durchschnitt einige hundert Gramm. Das Kältemittel trägt den Namen R134a. Lesen Sie im folgenden den Wikipediaartikel dazu.

 

R134a – Tetrafluorethan
Tetrafluorethan (Handelsname R134a, genau 1,1,1,2-Tetrafluorethan) ist ein Fluorkohlenwasserstoff (ein Hydrofluoralkan), der als Treib- und Kältemittel sowie als Alternative zu Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen Verwendung findet.

Eigenschaften
Tetrafluorethan ist ein farbloses und fast geruchloses Gas, welches durch Druck leicht verflüssigt werden kann. Der kritische Punkt liegt bei 101,15 °C und 41 bar. Beim Abbau in der Umwelt entsteht durch Photooxidation die sehr persistente Trifluoressigsäure (TFA).

Wird flüssiges Tetrafluorethan aus einem Druckbehälter entnommen und Normaldruck ausgesetzt, siedet es bei Raumtemperatur. Tetrafluorethan hat im Gegensatz zu den FCKW keine zerstörende Wirkung auf die Ozonschicht, ist jedoch ein starkes Treibhausgas. Seine Treibhauswirkung beträgt das 1430-fache der gleichen Menge Kohlendioxid bezogen auf einen Zeithorizont von 100 Jahren (siehe Treibhauspotenzial).
Anwendung
Wegen seiner günstigen Eigenschaften findet es Anwendung in Kältemaschinen, wie beispielsweise Kühlschränken, und beim Betrieb von Dampfturbinen im Organic Rankine Cycle ohne Wasserdampf als Arbeitsmittel.
Alle heute gängigen Autoklimaanlagen basieren auf R134a als Kältemittel. Dieses darf aber ab 2011 in der EU nicht mehr für Klimaanlagen in Neuwagen genutzt werden.[5] Weitere Anwendung findet es als Test/Prüfmittel für optische Rauchmelder. Auch in Kompressorkühlungen und Kühlern sowie als Hauptbestandteil in Kältesprays aus der Elektronik wird es genutzt.
Tetrafluorethan wird auch zur Schutzabdeckung von Magnesiumschmelzen verwendet. Hierzu dient in der Regel ein Gasgemisch mit Stickstoff. Das Mischungsverhältnis liegt bei etwa 99,5–99,8 % Stickstoff und 0,5–0,2 % Tetrafluorethan, je nach Einsatzgebiet. In Verbindung mit Luftfeuchte bildet Tetrafluorethan in der Hitze Fluorwasserstoffsäure, die bei Stahl zu erhöhter Korrosion führt.
In der Medizin dient es als Treibgas für Dosieraerosole. Als Beleg hierfür sind eine Reihe von Arzneimitteln mit Wirkstoffen wie Beispielsweise Salbutamol oder Fluticason zu nennen.
Zukunft
Ab 2011 verbietet eine EU-Richtlinie den Einsatz von FKWs mit einem GWP-Wert größer 150 (dazu zählt auch R134a) in Klimaanlagen neuzugelassener Fahrzeugtypen. Von 2017 an sollen keine Fahrzeuge mit solchen Kältemitteln mehr verkauft werden dürfen. In Zukunft sollen stattdessen nicht oder wenig klimawirksame Kältemittel wie z. B. Kohlendioxid (R744), Ammoniak, Propan oder 2,3,3,3-Tetrafluorpropen zum Einsatz kommen.

Quelle: Wikipedia (abgerufen am 10.12.2012) http://de.wikipedia.org/wiki/Tetrafluorethan